Organe der Stiftung

Stiftungsrat

Thomas Hänsgen, Vorsitzender

geboren 1969 in Zwickau, ist M.A., Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), Staatlich anerkannter Erzieher sowie TQM-Auditor und EFQM-Assessor. Seinen bisherigen beruflichen Werdegang kennzeichnen freiberufliche Tätigkeiten mit den Schwerpunkten Projektentwicklung und Beratung, Anstellungen bei der Senatsverwaltung für Jugend und Familie des Landes Berlin und einer Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt Osteuropa.

Er war bis August 2009 geschäftsführender Vorsitzender des 1991 von ihm gegründeten Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsvereins (tjfbv) e.V. Thomas Hänsgen ist mit Datum vom 24.08.2009 Geschäftsführer der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gemeinnützige GmbH, die durch einen juristischen Formwechsel aus dem tjfbv e. V. hervorgegangen ist. Unter seiner Leitung wurden und werden u. a. die Projekte JugendTechnikSchule, Jobwerkstatt Mädchen, KONzepte der TEchnikarbeit in der PraXIS der Jugendhilfe bundesweit verbreiten – KON TE XIS, das integrative Multimedia-Projekt für behinderte und nicht behinderte Menschen Käpt’n Browsers MMC sowie das bundesweite Kompetenz- und Referenzzentrum barrierefrei kommunizieren! konzipiert, entwickelt und umgesetzt.

Wie die obigen Projekte geht die Gründung der Stiftung barrierefrei kommunizieren! maßgeblich auf seine Initiative zurück.

Uta Menges, Stellvertretende Vorsitzende

Nach ihrem Informatik-Studium und verschiedenen Führungsaufgaben in der Aus- und Weiterbildung bei IBM Deutschland übernahm Uta Menges im August 2008 das Thema Diversity & Inclusion. Sie verantwortet die Umsetzung der weltweiten IBM Diversity Strategie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die wichtigsten Ziele ihres Aufgabengebietes sind die Sensibilisierung für das Thema Diversity im Unternehmen, die Sicherung von Chancengleichheit für alle Mitarbeitenden und die Förderung von Vielfalt in der Belegschaft. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören dabei auch die Betreuung und Erweiterung der Angebote rund um das Thema Work Life Integration sowie Projekte für Menschen mit Behinderungen.

Beispielsweise stellt sie unternehmensintern die Schaffung einer barrierefreien Arbeitsumgebung sicher und optimiert verschiedene Prozesse wie Einstellungen oder Personalentwicklung bezüglich der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Extern unterstützt sie zudem Initiativen wie Kooperationen mit Hochschulen und Verbänden, zum Beispiel im Projekt "Inklusive IT-Berufe" des BITKOM. 

Ihre Rolle als Beiratsmitglied der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! nutzt Uta Menges, um die Expertise der Stiftung in das Unternehmen IBM einzubringen, aber auch um verschiedene Partner für das Thema zu gewinnen und in gemeinsamen Projekten Synergien zu nutzen.

 

Uta Menges lebt mit ihrem Ehemann und Sohn in Berlin. 

Friedrich Bohl

wurde 1945 in Rosdorf (Kreis Göttingen) geboren, ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Nach erfolgreichem Ablegen der ersten (1969) und zweiten (1972) juristischen Staatsprüfung erhielt er 1972 seine Zulassung als Rechtsanwalt und von 1976 bis 1999 war er zugelassener Notar.

Friedrich Bohl ist seit seinem 18. Lebensjahr Mitglied der CDU Deutschlands. Seine politische Laufbahn begann er 1964 als Kreisvorsitzender der Jungen Union Marburg-Land. Von 1970 bis 1980 war er Mitglied des Hessischen Landtages, in dem er von 1974 bis 1978 Vorsitzender des Rechtsausschusses und von 1974 bis 1980 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion war.

Im Zeitraum von 1980 bis 2002 war Friedrich Bohl Mitglied des Deutschen Bundestages. Innerhalb der CDU/CSU-Fraktion nahm er von 1984 bis 1991 die Aufgaben des Parlamentarischen bzw. des 1. Parlamentarischen Geschäftsführers war. 1991 wurde er in das Kabinett Helmut Kohl als Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes berufen und nahm diese Verantwortung bis 1998 wahr.

Von Dezember 1998 bis 2002 war Friedrich Bohl Generalbevollmächtigter, von Januar 2003 bis März 2009 Mitglied des Vorstandes und seit April 2009 ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG).

Martina Fietz

wurde 1959 in Oberhausen im Ruhrgebiet geboren. Sie studierte Geschichte, Publizistik und Politikwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum.

Bereits während des Studiums arbeitete sie als Freie Journalistin für die Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung, für WDR und ZDF. Von 1985 bis 1999 war sie bei der Tageszeitung "Die Welt" tätig - als Volontärin, Redakteurin, stellvertretende Ressortleiterin für Auslandsreports und als Parlamentarische Korrespondentin der Zeitung in Bonn.

Nach dem Regierungsumzug baute sie 1999 in Berlin das Hauptstadtbüro der Zeitschrift "Bunte" auf, das sie bis zum Herbst 2001 leitete. Anschließend war sie bis Ende 2003 Chefkorrespondentin der "Welt am Sonntag".

2004 gehörte Martina Fietz zum Gründungsteam von "Cicero" und war bis 2010 Parlamentarische Korrespondentin des Magazins. Seit Mai 2010 ist sie Parlamentskorrespondentin von FOCUS Online.

Martina Fietz ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Peter Haupt

Ich bin Jahrgang 1941 und gebürtiger Berliner. Meine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt habe ich in Nordrhein-Westfalen absolviert. Nach der Ausbildung ging ich nach Berlin zurück und habe dort in der Senatsverwaltung für Inneres in ganz unterschiedlichen Bereichen gearbeitet.

1990 wurde ich stellvertretender Stadtrat für Inneres im Ostberliner Magistrat und vertrat Stadtrat Thomas Krüger. In dieser Zeit lernte ich die damalige Präsidentin der Stadtverordnetenversammlung Dr. Christine Bergmann kennen, die mich im Mai 1991 als Berliner Senatorin zu ihrem Staatssekretär für Arbeit (später zusätzlich für Berufliche Bildung) in der neu geschaffenen Senatsverwaltung für Arbeit, berufliche Bildung und Frauen machte.

Vom November 1998 bis November 2002 war ich beamteter Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, das u.a. auch für das ehrenamtliche Engagement in Deutschland zuständig ist.

Seit Ende 2002 bin ich im Ruhestand.

Wolfgang Penkert

wurde 1944 geboren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

Nach der Ausbildung und der Arbeit als Bäcker und Konditor ist er über die ehrenamtliche Jugendarbeit zur Sozialarbeit gekommen. Neben seiner Tätigkeit als Sozialarbeiter im Sozial- und Gesundheitsamt schloss er sein Studium als Dipl.-Soziologe an der Freien Universität Berlin ab.

Im Zeitraum von 1986 - 1993 war Wolfgang Penkert Drogenbeauftragter des Landes Berlin. Seit 1993 nahm er im Bereich Jugend der Senatsverwaltung die Aufgaben als Referatsleiter, Leiter des Landesjugendamtes und seit 2001  als Leiter der Abteilung Jugend und Familie, Landesjugendamt der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung wahr.

Seit dem 01.03.2010 ist Herr Penkert, Senatsdirigent a.D., im Ruhestand.
Ehrenamtlich arbeitet er u.a. im Vorstand des Camphill Alt-Schönow e.V. (Träger einer Einrichtung der Eingliederungshilfe)

Prof. Dr. Holger Hemling

Dagmar Lipper

Ernst Welters

Vorstand

Wilfried Gromes, Vorstandsvorsitzender

1951 in Caputh bei Potsdam geboren, studierte nach erfolgreichem Abitur Volkswirtschaft in Berlin. Das Diplom erlangte er mit der Note "Sehr gut". Anschließend war er mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im  Hochschuldienst tätig. Danach arbeitete er bis zum Ende der DDR im Bereich des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten in verschiedenen Funktionen. Nach der Abwicklungsphase bis zum Frühjahr 1991 im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wechselte er in die freie Wirtschaft.  

Seit dem Herbst 1991 war er als Berater, Projektmanager, Geschäftsstellenleiter und Prokurist in der Thales Information Service GmbH Deutschland (der früheren Software Union bzw. Syseca), einem Unternehmen der weltweit agierenden französischen Thalesgruppe erfolgreich tätig. Zuletzt leitete er als Direktor den Bereich Civil Administration für den deutschen IT-Dienstleistungs- und Beratungssektor.

Ebenfalls in dieser Zeit arbeitete er für Thales IS und deren Vorläufer federführend in Restrukturierungs- und Privatisierungsprojekten im Auftrag von EU und Bundesregierung in Deutschland und Osteuropa, vor allem in Russland und in dessen Kaliningrader Exklave. Die hervorragenden Projekterfahrungen und Kontakte sowohl bei der öffentlichen Hand als auch bei der Wirtschaft wurden zur Unterstützung der Anbahnung von Kooperationsbeziehungen, Ansiedlungs- und Investitionsvorhaben deutscher und internationaler Unternehmen in diversen Beratungsprojekten genutzt.

Heute ist er als Niederlassungsleiter Berlin der RSP Unternehmensberatung GmbH Wiehl insbesondere für die Entwicklung ihrer Geschäfte im SAP-Beratungsumfeld in den neuen Bundesländern und den östlichen Anrainerstaaten verantwortlich.

Edeltraut Hanfland, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende

geboren 1942 in Gnesen, ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule für Ökonomie Betriebswirtschaft-Außenwirtschaft. Von 1964 bis 1991 war sie im Reisebüro der DDR im Leitungsbereich tätig. Von 1992 bis 1998 arbeitete sie in einem Architektenbüro.

Seit Oktober 1998 ist Frau Hanfland beim tjfbv e.V., der durch einen juristischen Formwechsel mit Datum vom  24. August 2009 in die tjfbg gGmbH übergegangen ist, tätig. Sie war maßgeblich am Aufbau und der Leitung des Projektes "Käpt’n Browsers" (Kita Borsigstraße) beteiligt. Dieses Projekt widmete sich der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an den PC und das Internet. Frau Hanfland arbeitete intensiv an der Vorbereitung, Konzipierung und Umsetzung des Projektes "Käpt’n Browsers MMC" mit, dessen Projektleiterin sie seit 2000 war. Das Projekt war ein integratives Multi-Media-Center zur beruflichen Orientierung und Weiterbildung für Menschen mit und ohne Behinderungen.

Seit 2002 arbeitete Frau Hanfland an der Konzipierung, Entwicklung, Erprobung sowie Umsetzung des Projektes barrierefrei kommunizieren! - Bundesweites Kompetenz- und Referenzzentrum mit seinen Standorten Berlin und Bonn mit und war seit Beginn des Projektes bis Juli 2007 dessen Projektleiterin. Sie hat dann den Bereich Diversity Management übernommen. Schwerpunkte in ihrer Arbeit sind konzeptionell-strategische Aufgaben, Kontaktaufbau und -pflege unter fachlichen und wirtschaftlichen Aspekten, Sensibilisierung nach innen und außen sowie Identifikation mit der Unternehmenspolitik.

Dirk Niebuhr, Mitglied des Vorstandes

wurde 1962 in Hannover geboren, ist verheiratet und Vater von 2 Kindern.

Nach Ablegen des Abiturs studierte er an der Freien Universität Berlin Jura, das er 1986 erfolgreich abschloss. Seit 1989 verfügt er über die Zulassung als Anwalt, der im Jahre 1992 die Zulassung als Steuerberater folgte. Seit 1995 besitzt er ebenfalls die Zulassung als Wirtschaftsprüfer. 

Seit 1996 ist Dirk Niebuhr Partner und Geschäftsführer der Tober & Co. GmbH Steuerberatungsgesellschaft und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin-Grunewald, deren Tätigkeit vorrangig in der Betreuung mittelständiger Unternehmen sowie gemeinnütziger Organisationen im Raum Berlin-Brandenburg liegt.