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Denkanstöße

Mit Computern grenzenlos weltweit kommunizieren, Arbeitsabläufe durch den Rechner verwalten, komplexe Prozesse über Mikroprozessoren steuern, regeln oder messen - das alles sind keine Expertentätigkeiten mehr. Kaum ein Arbeitsplatz in Produktion, Dienstleistung und Verwaltung, der nicht "am Computer hängt". Auch der private Alltag ist kaum noch ohne Computer zu bewältigen: Einkauf per Internet, Kontenverwaltung und Zahlungsverkehr, die Übertragung der Steuererklärung an das Finanzamt, Urlaubs- und Routenplanung, Sprachen lernen, Wohnung einrichten, das Eigenheim entwerfen, die Kommunikation mit Familienangehörigen und Freunden, Zufallsbegegnungen im Chat, Verbindung zu Medien, Behörden und staatlichen Institutionen - all dies und vieles mehr z. B. Telephonie per Internet ist durch den Einsatz von Computern einfacher oder dadurch überhaupt erst möglich. Die Fähigkeit, Computer und Internet für die Bewältigung des beruflichen und privaten Alltags zielgerichtet nutzen zu können, wird zunehmend zur Alltagskompetenz.

Menschen, die angeboren, altersbedingt, durch Unfall oder Krankheit körperlich, geistig, sinnes- und/oder seelisch behindert sind oder denen eine solche Behinderung droht, benötigen vielfältige (technische, technologische und sonstige) Hilfestellungen. So sind auch für diese Menschen die Chancen technologischen Fortschritts nutzbar, damit sie nicht aus unserer Kommunikations- und Wissensgesellschaft ausgeschlossen werden.