Aktuelles
"Der Mensch steht im Mittelpunkt" - Die tjfbg gGmbH im aktuellen Best-Practice-Porträt der Charta der Vielfalt e. V.
Immer mehr Unternehmen entdecken die Vielfalt der menschlichen Persönlichkeit und würdigen Unterschiede - ob Geschlecht, Alter, kultureller Hintergrund oder eine Behinderung - im Rahmen ihres Diversity-Managements als eigenständigen Erfolgsfaktor ihrer Personalpolitik. Förderung von Vielfalt im Unternehmen ist auch das Anliegen der "Charta der Vielfalt", einer Unternehmensinitiative unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel, die 2006 von Unternehmen wie Daimler, Telekom, Deutsche Bank und BP ins Leben gerufen wurde.
Für die tjfbg gGmbH ist "Diversity" schon längst kein Fremdwort mehr: Unter dem Dach des Trägers arbeiten mittlerweile über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miteinander daran, Inklusion in der Gesellschaft voranzubringen - von der KITA über die Schule bis hinein ins Arbeitsleben. Im aktuellen Best-Practice-Porträt der Charta der Vielfalt berichten Geschäftsführer Thomas Hänsgen und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der tjfbg gGmbH mit und ohne Behinderung, wie sie das Selbstverständnis des Unternehmens leben und in ihre tägliche Arbeit einbringen.
Die tjfbg gGmbH im Best-Practice-Porträt der Charta der Vielfalt e. V.
1.Deutscher Diversity Tag - STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! veranstaltet Workshop zu "Leichter Sprache" und unterstützenden Technologien
Menschliche Vielfalt in all ihren Facetten - ob Alter, Geschlecht, Familienstand, kulturelle Herkunft oder eine Behinderung - wird in Zeiten des demografischen Wandels von immer mehr Unternehmen als Faktor betrachtet, den es gezielt zu fördern gilt, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen. Mit der Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt" zeigen sie, dass sie Heterogenität im Unternehmen wertschätzen und aktiv vorantreiben.
Die Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Träger-Verein "Charta der Vielfalt e. V." organisieren im fünften Jahr des Bestehens der Charta den 1. Deutschen Diversity Day, an dem deutschlandweit durch verschiedene Aktionen auf das Thema aufmerksam gemacht werden soll.
Wie können funktionale Analphabeten, Menschen mit Lernbehinderung und solche mit geringen Deutschkenntnissen schriftliche Informationen erfassen und somit Teil einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt werden? Die STIFTUNG barrierefrei kommunizieren!, Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt, zeigt in einem Workshop am 11. Juni 2013, welche Methoden und Technologien es gibt, schriftliche Informationen für alle zugänglich zu machen.
Neben einem Texter-Kurzworkshop in "Leichter Sprache" präsentiert die Stiftung am 1. Deutschen Diversity-Tag auch das multimediale Lern- und Informationssystem CABito sowie Computertechnologien, die beim Lesen unterstützen. Diese Formate und Methoden haben zum Ziel, die Teilhabe aller Menschen an Schule, Arbeit und Gesellschaft zu ermöglichen - unabhängig von Herkunft, Bildung oder einer Behinderung.
Weitere Infos:
Aktionsankündigung der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren!
Berliner STIFTUNGSTAG 2012
Am 16. November 2012 war es nach 2 Jahren wieder soweit. Das Team der Stiftung barrierefrei kommunizieren! machte sich auf den Weg zum 5. Berliner Stiftungstag im Berliner Rathaus. Dort präsentieren alle 2 Jahre verschiedene Berliner Stiftungen sich und ihre Stiftungsarbeit. Der Stiftungstag unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters möchte das Engagement der Berliner Stiftungen würdigen und ihnen ein Forum für Vernetzung, Information und Kontakte anbieten.
Pünktlich um 11 Uhr zur Eröffnung durch Klaus Wowereit und die Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement, war der Aufbau unseres Standes vollbracht. Wir demonstrierten mit Infomaterial und insbesondere einigen Technologien unseres Erlebnisparcours die zahlreichen Aufgaben der Stiftung barrierefrei kommunizieren!. So konnten wir erneut vielen Menschen von unserer Arbeit berichten und diese durch eigenes Ausprobieren begeistern.
Die Besucherinnen und Besucher konnten z. B. die Integra-Mundmaus erproben. Diese ermöglicht es Menschen, den Computer vollständig ohne Hände zu bedienen. Demonstriert wurde dies am Beispiel von Life-Tool-Lernsoftware, die insbesondere für Kinder mit Behinderung gedacht ist. So kann ein Kind, dass aufgrund einer Behinderung seine Hände nicht zum Malen benutzen kann, mit Hilfe der Mundmaus am Computer Bilder ausmalen und später auf diese Weise schreiben lernen. Außerdem zeigten wir mit verschiedenen Apps, wie z. B. ein IPad für die mobile unterstützte Kommunikation genutzt werden kann.
Weitere Impressionen vom 5. Berliner Stiftungstag auf den Seiten von berlin.de
- Copyright Foto: Marco Urban -
TV-Beitrag: STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! in der RBB-Abendschau
Über die Arbeit der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! wurde anlässlich des Berliner Stiftungstags auch im RBB berichtet.
Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, damit sie genau so am gesellschaftlichen Leben teilhaben können wir andere. Zum Teil können dabei Technologien helfen - davon ist die Stiftung überzeugt.
Bei der Stiftung arbeiten auch Menschen mit Einschränkungen, die ihre Erfahrungen anderen nahebringen wollen - wie der sehbehinderte Michael Hanschke. Die Abendschau hat ihn begleitet.
- Ein Beitrag von Anja Herr -
https://www.youtube.com/watch?v=xS9hdf_G2U8&feature=plcp
Tag der offenen Stiftung:
Inklusion und unterstützende Technologien
Vom 17. bis 27. April 2012 findet die 3. Berliner Stiftungswoche statt.
Auch die Stiftung barrierefrei kommunizieren! ist in diesem Jahr wieder mit dabei.
Hiermit laden wir Sie herzlich ein zum
- Tag der offenen Stiftung am Donnerstag, 19. April 2012 von 11:00 bis 16:00 Uhr.
- Um 12:00 Uhr und um 14:00 Uhr bieten wir Führungen durch den Erlebnisparcours und das Testzentrum für unterstützende Technologien an.
Der Erlebnisparcours simuliert an mehreren Stationen Behinderungen und zeigt, wie Barrieren durch unterstützende Technologien überwunden werden können. Hier können Interessierte mit und ohne Behinderungen das Zusammenspiel von Mensch und Technik selbst erleben und ausprobieren.
Im mit über hundert verschiedenen unterstützenden Technologien ausgestatteten Testzentrum zeigen wir, wie allen Menschen der Zugang zu Computern und dem Internet ermöglicht werden kann und beispielsweise Arbeitsplätze sinnvoll barrierefrei gestaltet werden können.

- Veranstaltungsort:
Stiftung barrierefrei kommunizieren!
Wilhelmstraße 52 - 4. OG
10117 Berlin-Mitte
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
Erlebnisparcours an der HTW Berlin
Auch 2012 wollen wir unseren Erlebnisparcours verstärkt der Öffentlichkeit vorstellen und so weiter auf die Bedeutung von unterstützenden Computertechnologien aufmerksam machen.
Am 11. und 12. Januar 2012 präsentierten wir den Parcours an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin.
Wie schon im letzten Jahr wurde der Auftritt in Kooperation mit dem Stiftungspartner IBM gestaltet: Mit Unterstützung von Stiftungsratsmitglied Uta Menges, Diversity & Inclusion Leader der IBM in Deutschland, sowie drei Studentinnen der IBM konnten wir den Parcours an zwei Standorten der Hochschule aufbauen und intensiv betreuen. Insbesondere danken möchten wir dem Sicherheitsingenieur der HTW für sein starkes Engagement. Durch umfangreiche Werbung im Vorfeld und als Ansprechpartner vor Ort, sorgte auch er für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen.
Über 100 Interessierte aus unterschiedlichen Bereichen besuchten die aufgebauten Stationen. Auch neugierig gewordenes Laufpublikum konnten wir informieren und begeistern. 
Zu unseren Besuchern zählten:
- Informatik-Studierende mit Interesse an den eingesetzten Technologien,
- BWL-Studierende, die etwas über Diversity-Management erfahren wollten,
- Professoren der HTW mit Interesse an gemeinsamen Projekten,
- Lehrende anderer Berliner Hochschulen, mit denen nun weitere Ausstellungstermine abgestimmt werden,
- Menschen mit Behinderungen, die wir auf der Suche nach Anregungen für den eigenen Arbeitsplatz erfolgreich unterstützen konnten.
Insgesamt haben wir zwei sehr erfolgreiche Ausstellungs- und Informationstage erlebt: Es konnten vielfältige Kontakte hergestellt werden und zahlreiche Interessierte verschiedener Generationen und Fachgebiete über aktuelle Möglichkeiten der technischen Kommunikationsunterstützung informiert werden.
Das bestärkt uns – das Team der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! und der IBM – darin, den Erlebnisparcours auch weiterhin einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und bekannt zu machen.
Für diesen Beitrag danken wir ganz herzlich Annika Kienapfel, Studentin der Wirtschaftsinformatik bei der IBM und derzeit Praktikantin der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren!
"Kommunikation ist unser Spezialgebiet"
In diesem Sinn ging die Weihnachtsspende 2011 der avodaq AG an die STIFTUNG barrierefrei kommunizieren!
Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich!
Die avodaq AG bietet moderne Kommunikationslösungen, Kommunikationstechnologien und IT-Dienstleistungen. Mit ihrer Spende unterstützt die avodaq AG die STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! dabei, die notwendigen Bedingungen zu schaffen, dass Menschen mit Behinderungen chancengleich an unserer Kommunikations- und Wissensgesellschaft teilhaben können.
Barrierfreiheit im Internet:
Thomas Hänsgen beim Unterausschuss Neue Medien im Bundestag
Am 19. September 2011 fand im Unterausschuss Neue Medien des Bundestages eine Anhörung zum Thema Barrierefreiheit im Internet statt. Thomas Hänsgen, Vorsitzender der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! und Geschäftsführer der tjfbg gGmbH, war dort als Sachverständiger geladen.
In seiner Stellungnahme und im anschließenden Expertengespräch machte Thomas Hänsgen u.a. deutlich, dass auch die barrierefreie Aufbereitung von Informationen, wie etwa in PDF-Dokumenten, benötigt werden. Zudem nüssen mehr Intranet- und Software-Angebote barrierefrei sein, da z.B. blinde Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Unternehmen sonst Probleme beim Umgang damit haben. Gleiches gelte beispielsweise auch für körperbehinderte Schülerinnen und Schüler, wenn nicht-barrierefreie Lernsoftware im Unterricht eingesetzt wird.
Wichtig hierfür ist, Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung in der Gesellschaft, bei Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu leisten. Die Vorzüge barrierefreier Hard- und Software müssen weiter deutlich gemacht werden. Hier besteht fortan noch großer Handlungsbedarf.
Einen untertitelten Videomitschnitt der Sitzung des Unterausschusses Neue Medien gibt es auf den Internetseiten des Bundestages sowie GrünDigital.
