Erlebnisparcours

Einen Computer berührungslos mit den Augen steuern? Mit Hilfe des Computers sprechen? Lesen, auch wenn Sie nicht sehen können? Erleben Sie es selbst. An den verschiedenen Stationen des Erlebnisparcours erfahren Sie, wie Technologien Menschen mit verschiedenen Behinderungen bei der Nutzung von Computer und Internet unterstützen.

Der Erlebnisparcours richtet sich an 

  • alle Interessierten mit und ohne Behinderung, 
  • Fachkräfte aus sozialen und pädagogischen Berufen, 
  • Multiplikatoren aus Wirtschaft und Politik,
  • Vertreter/innen von Kostenträgern und Verbänden, 
  • Entwickler/innen und Programmierer/innen, 
  • Schulklassen. 

Beim spielerischen Lösen von Aufgaben kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Die Anschaffung der Technik für den Erlebnisparcours wurde von der Stiftung getätigt.

Die 5 Stationen

Station 1

Steuern und Bedienen

Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die Hände und Arme betreffen, haben oft Schwierigkeiten, "herkömmliche" Mäuse, Tastaturen oder Touchpads zu bedienen. Für sie gibt es eine Vielzahl alternativer Eingabetechnologien. Probieren Sie es aus: Steuern Sie den Computer mit Hilfe Ihrer Füße, einer Mundmaus, mit verschiedenen Tastern oder nur mit Ihrem Kopf.

Station 2

Kommunizieren

Es gibt viele Gründe, warum Menschen nicht (gut) sprechen können. Zum Beispiel aufgrund einer körperlichen und/oder Lernbehinderungen.  Die Sprachbehinderung kann von Geburt an bestehen oder erst im Verlauf des Lebens durch Unfall oder Krankheit erworben sein. Umso wichtiger sind Technologien, die an individuelle Kommunikationsfähigkeiten angepasst werden können. Mit dem Tobii Communicator kann zum Beispiel mit Schrift oder Symbolen kommuniziert werden. 

Station 3

Sehen und Lesen

Wie sehen Menschen mit Sehbehinderung? Wie können sie Texte lesen? Wechseln Sie die Perspektive und sehen Sie die Welt mit anderen Augen. Mit verschiedenen Brillen werden Sehbehinderungen simuliert. Erfahren Sie, wie Technologien wie Bildschirmlesegeräte und Vorlagenkamera gedruckte sowie weiter entfernte Texte (z. B. an einer Tafel) lesbar werden lassen und so Teilhabe ermöglichen.

Station 4

Spielen und Sensibilisieren

Welchen Barrieren begegnen Menschen im E-Rolli auf ihrem Weg durch die Stadt? Und kann man wirklich von den Lippen lesen? Probieren Sie es aus: In einem E-Rolli-Simulator absolvieren Sie einen Verkehrsparcours mit zahlreichen Hindernissen. In einem Lippenlese-Spiel können Sie überprüfen, wie anspruchsvoll das Verstehen für Menschen mit Hörbehinderung ist. Und wer selbst erfahren hat, mit welchen Hürden Menschen mit Behinderung im Alltag konfrontiert sind, kann sie leichter aus dem Weg räumen.

Station 5

Informieren

Wer eine Lernbehinderung hat, braucht Informationen, die an seine Bedarfe angepasst sind. Mit dem Touch-Terminal CABito steht ein Lern- und Informationssystem mit Bildern, Texten in Leichter Sprache und Sprachausgabe zur Verfügung, das speziell für Menschen mit eingeschränktem Lese-, Text- und Sprachverständnis entwickelt wurde. In CABito lassen sich beliebige Informationen hinterlegen und so individuell an Wissens- und Lernbedarfe anpassen.