Die Teilnehmenden setzen sich mit “Behinderung” auseinander. Sie diskutieren:
- Was für (Menschen mit) Behinderungen kenne ich - in der Familie, Schule, Nachbarschaft.
- Wie gehe ich mit dieser (Person mit) Behinderung um? Was kann ich selbst tun für einen “Umgang auf Augenhöhe” mit dieser Person?
Die Teilnehmenden lernen ganz praktisch kennen:
- (technische) Hilfsmittel (z. B. Rollstuhl, “Talker” (= iPad als Sprachausgabegerät), App, die Bilder beschreibt, Sehbehinderungssimulationsbrillen)
- alternative Kommunikationsformen (z. B. Kommunikation mit Symbolen, Gebärdensprache, Fingeralphabet)
- bauliche Elemente für Barrierefreiheit (z. B. Rampe, Aufzug)
Die Teilnehmenden erfahren:
- Wie sehr man “behindert” ist bzw. wird, liegt nicht nur an der Behinderung der Person selbst.
- Sondern auch: ob es Hilfsmittel gibt, wie die Umwelt gebaut ist und wie man miteinander kommuniziert. (“Soziales Modell von Behinderung” als Grundlage von Inklusion)
Die Teilnehmenden sollen auch:
- Spaß haben - über den Einsatz spannender digitaler Tools und über zu lösende Aufgaben an den Stationen.
- Berührungsängste abbauen
Die Inhalte und Materialien werden auf das Alter der Teilnehmenden zugeschnitten, z. B. für Kinder in der Grund- und weiterführenden Schule, für Freiwillige, Auszubildende und Studierende.