Was “darf” ich sagen? Wie spreche ich Menschen mit Behinderung an, z. B. in der Ausschreibung meiner Bildungsangebote, ohne diskriminierende Sprache? Und was ist eigentlich "Ableismus"? Im Workshop wollen wir über “Bildern in den Köpfen” diskutieren. Dabei geht es nicht um Richtig-Falsch-Urteile: Es soll deutlich werden, dass diskriminierende Sprache und Ableismus viel mit Stereotypen zu tun haben, die wir alle verinnerlicht haben - aufgrund unserer Geschichte und der immer noch oft getrennten Lebenwelten von Menschen mit und ohne Behinderung. Bestimmte Denkmuster drücken sich in der Sprache aus, aber auch darin, wie Behinderung in den Medien - z. B. in Bildern - dargestellt wird. Sich darüber bewusst zu werden, ist ein erster Schritt hin zu einer Kommunikation auf Augenhöhe.
Der Workshop ist so aufgebaut, dass wir uns gemeinsam anschauen und diskutieren:
- sprachliche Ausdrücke rund um das Thema Behinderung,
- die mediale Darstellung von Behinderung in Bildern.
Um das Verständnis zu vertiefen, gibt es Hintergrundwissen zu:
- Geschichte der Behindertenrechtsbewegung,
- Diskurse und Debatten (z. B. rund um Gehörlosigkeit),
- Begriffe Ableismus, “Inspiration Porn” und “kulturelle Aneignung” im Kontext Behinderung.