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Praxisprojekt ‚Chancen und Grenzen der Förderung sozial-emotionaler Kompetenz mit digitalen Mitteln‘

Ergebnisbericht von Henning Middelschulte

Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung gehören heute zu den häufigsten Förderschwerpunkten in Deutschland und haben zwischen 2007 bis 2016 um fast 65 % zugenommen. 

Gleichzeitig gewinnt die Entwicklung digitaler Medien und assistiver Technologien zur Förderung sozial-emotionaler Entwicklung und Kompetenz zunehmend an Bedeutung. Beispielsweise ist es gelungen, mit Hilfe einer virtuellen 3D-Anwendung das Empathievermögen junger Menschen zu steigern, indem sie digital in die Rolle einer fremden Figur schlüpften. 

Um mehr über Potential und Grenzen der Förderung sozial-emotionaler Entwicklung und Kompetenz mit digitalen Mitteln aus Sicht der professionellen pädagogischen und therapeutischen Praxis zu erfahren, haben wir Expert*innen-Interviews mit Vertreter*innen der wichtigsten Berufs-, Fach- und Interessenverbände in Deutschland geführt. Ziel der Befragung war es, mehr über die verbandliche Perspektive, Erfahrung und Positionierung hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen digitaler Medien und Technologien zur Förderung sozial-emotionaler Entwicklung und Kompetenz zu erfahren.

Das Projekt wurde finanziert durch die Bielefeld Graduate School of History and Sociology, Universität Bielefeld, und in Kooperation mit der Stiftung ‚barrierefrei kommunizieren!‘ in Berlin im Zeitraum April bis Juni 2021 durchgeführt.

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